…in meiner Wärmflasche schlafen Sterne

Hallo :D

Schwimmbad, my ass.

with 22 comments

Schwimmbad my ass

Im März 2012 nahm ich mir vor endlich einer meiner größten Ängste entgegen zu treten. Das Schwimmbad!
Es hat dann doch noch einige Zeit gedauert. Ein Badeanzug musste gefunden werden… einer in dem ich mich einigermaßen wohl fühle. Auch wenn ich immer noch nicht verstehen kann, wie sich Menschen in Unterwäsche schämen, aber im Schwimmbad super knappe Bikinis tragen.
So langsam gingen mir die Vermeidungsstrategien aus und ich wollte auch nicht mehr flüchten. Immerhin habe ich ein Ziel. Mittlerweile hat um die Ecke ein neues Schwimmbad aufgemacht. Henrik war schon einige Male dort und erzählte mir sehr begeistert davon. Er brachte mir ein Prospekt mit, damit ich die Möglichkeit hatte mir ein erstes Bild zu machen.
Heute machten wir einen kleinen Spaziergang durch den Park in Richtung Schwimmbad. Ziel war zwar nicht schwimmen zu gehen, aber zumindest mal die Eingangshalle betreten zu haben. Mein Körper reagierte bereits auf dem Weg dahin. Mein Rücken verspannte sich und ich bekam Schmerzen. Die Füße wurden immer schwerer. Ich verbinde mit Schwimmbädern so viel Schreckliches und kann mich dahingehend sehr schnell selbst triggern. Schwimmen habe ich nie gelernt. Zwar bin ich um das Gebäude herum gegangen und war auch ganz kurz im Eingangsbereich, aber als ich dort dann einen großen Haufen Menschen sah, schossen mir sofort ein paar Tränen in die Augen und mein Kopf schaltete in den Flucht-Modus.

Was denken die Leute von mir? Beurteilen sie mich? Ich sehe scheiße aus. Ich bin nichts wert. Ich habe große Angst. Hyperventilieren. Weinen. Panik. Will abhauen.

Henrik war an meiner Seite. Wir drehten uns von der Masse weg, sodass mein Blick nicht auf irgendwen gerichtet war. So beruhigte ich mich noch in der Eingangshalle ein bisschen und ging schnellen Schrittes hinaus.
Für Menschen ohne Angsterkrankung ist sowas meist schwer nachzuvollziehen, aber für mich war das ein riesiger Schritt. Bin ein bisschen stolz auf mich. Wollte ich mit euch teilen. <3

Erbse Schwimmbad my ass

Ich weiss, dass hier viele Menschen mitlesen die ebenfalls an einer Sozialen Phobie erkrankt sind oder generell unter verschiedenen Ängsten leiden. Gerne würde ich wissen, ob ihr Schwimmbäder meidet oder ob es kein Problem für euch darstellt. Wie geht ihr damit um?

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Written by Erbse

26. Januar 2014 um 20:30

22 Antworten

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  1. Wuäh, ich kann deine Reaktion nachvollziehen. Ich habe zwar keine soziale Phobie, aber Schwimmbäder jagen mir mindestens genauso viel Angst ein. Im Sommer, wenn alle Freunde schwimmen gehen wollen, die Hölle. Uffz.
    Habe aber bisher immer genügend Gründe gehabt, nicht hinzugehen. Auch wenn Schwimmen mir vermutlich gut tun und Spaß machen würde.

    Rea

    26. Januar 2014 at 20:41

  2. Das klingt heftig. Ich mag zwar keine Massenveranstaltungen, hasse das Gedränge in öffentlichen Verkehrsmitteln und nehme mir gerne Zeit für mich selbst, aber ins Schwimmbad gehe ich gerne (leider viel zu selten), wenn es nicht gerade überfüllt ist. Wieso verbindest du eigentlich gerade mit Schwimmbädern viel Schreckliches? Ich denke da oft an schöne Jugendtage mit meinen damaligen Freunden.

    GoMrTom

    26. Januar 2014 at 21:19

  3. Ich habe auch eine Angsterkrankung. Bei mir ist es nur so, dass ich mich an manchen Tagen gar nicht vor die Tür traue. Menschen machen mir einfach Angst.
    Ich finde es toll, dass du diesen Schritt geschafft hast. Das ist eine große Leistung. Alles Gute weiterhin für dich.

    Natascha

    26. Januar 2014 at 22:17

  4. Ich gratuliere zu diesem wichtigen Schritt! :) Da ich selbst an einer sozialen Phobie leide, kann ich mir vorstellen, wie viel Überwindung dich das gekostet haben muss.
    Hoffentlich konntest du auch ehrlich stolz auf dich sein und wertest deinen Erfolg nicht gleich wieder ab, wie ich es meistens tue.

    Um deine Frage zu beantworten… Ja, auch ich meide Schwimmbäder. Sie sind mir ein Graus. Ich bin seit Jahren nichtmal in die Nähe eines Schwimmbads gegangeGrade die Tatsache, dass man dort so leicht bekleidet ist, macht es nochmal um ein vielfaches schwieriger. Man kann sich nicht verstecken und hoffen, dass die Leute einen nicht gesehen hätten.
    Wie ich damit umgehe? Gar nicht. Ich vermeide. :( Ich ziehe also noch einmal meinen Hut vor dir!

    Alles Liebe! :)

    Franzi

    27. Januar 2014 at 08:54

  5. Zwar ohne Phobie, aber dafür mit selbst zugefügten Narben meide ich das Schwimmbad. Ich mag es nicht, wenn jemand die Narben sieht und im Badeanzug ist das unvermeidlich.
    Wenn es sein muss, lasse ich mich trotzdem hinschleppen und nach einem fürchterlichen Anfangsstadium geht es. Sobald ich merke, dass keiner starrt, denke ich auch nicht mehr an meine Fehler. Es gibt so viele, die auch nicht besser aussehen und trotzdem ins Schwimmbad gehen.
    Ich sollte mal wieder, ich drück mich bald 2 Jahre…

    Kleine Chemikerin

    27. Januar 2014 at 11:46

  6. Früher konnt ich mir nie vorstellen einfach so schwimmen zu gehen, wegen meiner Figur und meinen vernarbten Beinen. Dann hab ich 2007 mit 19 Jahren in ner Klinik (nebenbei) in der Physiotherapie schwimmen gelernt und bin mit Martin zum ersten Mal nach unendlichen Jahren wieder in n öffentliches Schwimmbad. Ganz spät am Abend, so dass kaum Leute da waren. Ging sogar ganz gut, ich hab einfach versucht die Leute die da waren zu ignorieren, so dass ich es gar nicht sehen würde, falls man mich anstarrt. Und n paar Wochen danach ist unser Freundeskreis mitgegangen und das war auch ok.
    Da hat sich das irgendwie wieder verlaufen und ich hatte ne nicht ganz so leichte Phase wie du weißt… Und jetzt nach meinem Umzug ins Saarland wollt ich endlich mal wieder schwimmen gehen. Erst hab ichs ewig vor mir hergeschoben und dann spontan von einen aufn anderen Tag entschieden. Der Herzmann hat mich noch bis zum Eingang gebracht (er meidet Schwimmbäder auch) und mir war richtig schlecht als ich rein bin. Als ich aber dann direkt ins Bad bin und gemerkt hab, dass mich kein Mensch beachtet, hab ich mich wohler gefühlt und jetzt geh ich einfach so allein schwimmen… Soviel zu meiner Schwimmbadgeschichte ;D. Du kannst das auch schaffen Erbsi <3

    Tialda

    27. Januar 2014 at 18:25

  7. Ich gehe auch niemals in Schwimmbäder. Erstens hätte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass die anderen Leute mich anstarren. Ich kann die nicht einfach ignorieren und wenn irgendwo jemand lacht, dann nur wegen mir…
    Zweitens habe ich Angst im tiefen Wasser. Ich habe, sobald ich nicht mehr stehen kann, sofort Panik zu ertrinken.
    Schade ist, dass ich eigentlich gerne schwimme, im seichten Wasser. Ich bräuchte ein eigenes Schwimmbad :-)

    yoru

    27. Januar 2014 at 21:47

  8. Mit deinem Körper hätte ich keine Scheu mich in einem Schwimmbad zu zeigen. Ich war jahrelang nicht dort, weil ich einfach zu dick war und es auch noch bin. Im letzten Sommer Urlaub, am Meer, war mir das total egal, es hat mich zwar Überwindung gekostet, aber es hat sich gelohnt ;) Und ganz ehrlich, es schaut niemand ernsthaft darauf wie man herum läuft,… Ich drücke dir die Daumen, das du deine Ängste überwinden kannst, du hast schon so viel im Leben geschafft und erreicht, da soll dir auch das planschen gegönnt sein :D

    Anika

    27. Januar 2014 at 22:02

  9. Ich war auch schon seit Jahren in keinem Schwimmbad. Beschissene Komplexe. Aber ist es nicht verrückt, wie unterschiedlich die Wahrnehmungen sind? Man selbst ist zu sich furchtbar kritisch, macht sich völlig verrückt und fühlt sich von jedem fremden Blick verurteilt. Und die anderen denken sich vermutlich gar nichts dabei.

    Du kannst auf alle Fälle stolz darauf sein! Es ist immer mutig, sich seinen Ängsten zu stellen. Und je häufiger man es tut, umso weniger Angst hat man. :-)

    Raine

    27. Januar 2014 at 23:13

  10. Ich kenne diese Reaktion. Ich rede mir auf dem Weg zum Schwimmbad aber jedesmal ein, dass jeder einfach nur schwimmen will und ich deshalb nichts ’sonderbares‘ bin, ich hoffe man versteht wie ich das meine :D wenn ich dann dort bin und die Halle betrete, schauen schon einige, wer da gerade reinkommt. Das verunsichert mich, aber dann denk ich mir wieder ‚es ist normal, sie wollen wissen, wer da reinkommt. Sie urteilen nicht über dich‘. Wenn ich es dann ins Wasser geschafft habe, sind alle Unsicherheiten verflogen. Man ist schwerelos und so frei im Wasser und ich genieße dieses Gefühl so sehr, dass ich den schweren Start jedesmal in Kauf nehme.
    Ich gehe meistens vormittags unter der Woche ins Schwimmbad, weil dann häufig nicht viel los ist und lediglich ein paar ältere Mitmenschen anwesend sind, was mir viel angenehmer ist :)

    Ich hoffe das konnte ein wenig helfen und wünsche dir alles Gute. Sei stolz auf Dich! :)

    D.

    29. Januar 2014 at 02:40

  11. Liebe Erbse,

    Auch ich leide unter einer Sozialphobie ( allerdings etwas weniger als du ) und kann dich sowas von verstehen !
    Auch ich gehe nicht ins Schwimmbad, obwohl ich eigentlich sehr gerne geschwommen bin immer.
    Aber sich „Halbnackt“ den Blicken anderer Menschen aussetzen….ne !

    Ich verstehe deinen Erfolg und gratuliere dir ganz herzlich. Weiter so :)

    Ally

    29. Januar 2014 at 07:21

  12. Ich kann das gut nachvollziehen. Ich habe immer Panik vor Toiletten in öffentlichen Gebäuden, seit ich als Kind mal eingeschlossen war. Ich habe mit der Zeit gelernt, damit umzugehen, aber wenn ich mich ohnehin gerade schlecht fühle, unter Zeitdruck stehe oder einen stressigen Tag habe, vermeide ich diese Dinger auch heute noch.

    Coraline

    3. Februar 2014 at 13:30

  13. Go, girl! <3

    Jane

    8. Februar 2014 at 17:24

  14. Super, das ist ja ein guter Anfang, das ist auch sehr schön, dass du so toll unterstützt wirst.
    Im Schwimmbad war ich vor sechs Jahren das letzte Mal und hab eigentlich auch nicht vor, in der nächsten Zeit zu gehen. Vor ein paar Monaten hatte ich mal kurz nach einem Badeanzug geschaut, hatte es mir dann aber doch anders überlegt. Bin ja schon im Hochsommer völlig bedeckt – lange Ärmel, lange Beine, nur Hände und Füße sind ok, wie es dann im Schwimmbad wäre, will ich mir erst gar nicht vorstellen – und schon gar nicht, wenn mein Freund dabei wäre. Einen neuen Körper mit einer großen Portion Selbstbewusstsein, bitte.

    vegalison

    10. Februar 2014 at 19:07

  15. Bei der ganzen Aufregung hatte ich ja die Menschenmengen vergessen, nein, das würde für mich gar nicht gehen. Aber ich weiß schon, warum das so bei mir ist. Viel Erfolg an alle, die daran arbeiten :)

    vegalison

    11. Februar 2014 at 20:41

  16. Ich kann dich gut verstehen, das geht mir permanent den ganzen Tag über schon immer so. Diese riesen Anhäufung von Menschen erdrückt mich und ich habe irgendwie auch einen gewissen Ekel gegen so viele fremde Menschen. Und wenn man dann noch im Schwimmbad ist und alle so leicht bekleidet rumlaufen, dann wird mir ganz anders… Daher kein Grund zur Sorge, du bist nicht allein, ich war einmal in meinem Leben in einem Schwimmbad und es war der Horror für mich, daher ist diese Option eh komplett aus meinem Gehirn verbannt. Genauso wie große Einkaufzentren und sogar Kinos. Ich selbst finde es nicht krank, es ist lediglich meine Einstellung zu gewissen Dingen, und die ist nunmal bei jedem Menschen unterschiedlich.

    Grüße, Miri

    Miriam Cartoons

    24. Februar 2014 at 16:49

  17. Ich bin auch stolz auf dich. (:

    Blickwinkel

    25. Februar 2014 at 18:25

  18. Ich drücke mich seit Jahren vorm Schwimmbad – dabei liebe ich schwimmen, tauchen!! Ich habe keine diagnostizierte Sozialphobie, erkenne aber in bestimmten Situationen entsprechende Ansätze.. Ich habe eine Figur über die ich mich weiß Gott nicht beklagen kann, kein Grund unzufrieden sein kann. Aber abgesehen von den Komplexen, die ich trotz allem – seit sich mein Körper in der Pubertät veränderte, habe – gibt es Makel, die man eben wunderbar unter der Kleidung verstecken kann und die losgelöst von der eigentlichen Figur und den Kilos sind. Ein schlechtes Bindegewebe zum Beispiel – Cellulite, allgergische, unreine Haut – zwanghaftes Kratzen und knibbeln verbessert jene nicht gerade… Ja mein Komplex. Meine Haut. Ich laufe nie nackt oder leichtbekleidet im Hellen vor jemandem rum. Vor keiner Freundin und auch nicht vor meinem Freund. Das versteht doch keiner und der Ekel (vor allem vor mir selbst) ist -sicher?- groß. Ich möchte nicht, dass Menschen sich vor mir ekeln.. …am Meer hat man mehr Ausweichmöglichkeiten als im Schwimmbad….im Urlaub am Meer trug ich eine Art Tunika zum Schwimmen, so dass meine größten Makel bedeckt waren (in einem moslemischen Land guckt da auch keiner komisch, wenn man beim Baden viel an hat – also vll ein Tipp für jene denen es ähnlich geht) – Stress 1000 klar… aber es war herrlich mal wieder zu schwimmen, später waren wir tauchen mit Luftdruckflasche…ich trug einen Neoprenanzug – der alles bedenkliche bedeckte (nur das umziehen war natürlich stressig, weil ich als einzige mich dafür im kleinen schiffsklo verstecken musste)Also ja Erbse, die Hintergründe der Schwimmbadvermeidung varieren vll, aber verstehen kann ich dich sehr gut!
    Oft hab ich das Gefühl ich bin alleine mit meiner Befangenheit :)
    Also danke für das Thema!!

    meow

    1. März 2014 at 17:51

  19. Hi :-)
    Ich habe die Probleme selbst, wobei mir gerade der Schwimmbadbesuch gar nicht schwer fällt, liegt aber vielleicht auch darn, dass ich früher im DLRG war und eigentlich von klein auf „nur“ im Wasser.
    Ich kann deine Reaktion aber sehr gut nachvollziehen, ich kann nicht selbst Autobahn fahren und als Neifahrerin auch nur bekannte Strecken und nicht zu lange und habe riesige Probleme, wenn ich zu einem Friseur soll, oder alleine einkaufen. Bei mr kommen noch ein paar andere psychische Erkrankungen dazu,aber ich habe eben auch eine Panikstörung, die sich besonders auf Menschen und alle Situationen bezieht, die ich nicht sofort verlassen kann, z.B. Friseur oder offizielle Termine,….
    Find ich aber super, dass Du dich an das Thema wagst!
    Allerliebste Grüße

    Mia

    18. März 2014 at 02:31

  20. Ein erster Schritt ist viel Wert!!!
    Ich finde es toll, dass du einen Schritt gegangen bist – auch wenn man vll zwei zurück geht wird es der Weg in die richtige Richtung sein.

    Mia

    2. April 2014 at 06:22

  21. Ich kenne dieses Gefühl noch in der Schulzeit. Ich konnte bis zur 6. Klasse gar nicht schwimmen. Mein Schwimmlehrer war voll fies, ich habe den Unterricht nicht so schnell verstanden wie all die anderen und war nicht so mutig wie all die anderen. (Ich bin nicht wie all die anderen) Er sagte dann ich wäre krank (ich glaub es war sogar ein anderes Wort aber ich kann mich kaum noch daran erinnern), Das führte dann dass ich im 3. und im 4. Schuljahr nicht mit schwimmen konnte, weil ich immer auf die Bank geschickt wurde. Irgendwann kam ich weinend nach hause und mein Vater war sehr wütend und fuhr mit mir zur Schule.
    Im 5. Schuljahr dürfte ich mit ins Becken aber nur mit den Anfängergurt.
    Im 6. gab es dann einen neuen Lehrer der hatte dann einmal die Woche einen extra Kurs im Schwimmen gemacht nach der Schule, extra für Leute wie mich. Es stellte sich heraus dass es schon einige Schüler auch nicht schwimmen konnte.
    Sagen wir so, ich konnte „schwimmen“, es reichte um nicht wie ein Stein zu versinken.
    Aber wovor ich am meisten fürchte ist ins Wasser zu springen. Niemand hatte Verständnis mit meiner Angst. Es ist schlimm von Mitschüler gehänselt zu werden, schlimmer ist es wenn es der Lehrer ist.

    Daher mag ich Schwimmbäder nicht.

    Steffi

    15. April 2014 at 07:50

  22. Lass die Anderen reden und denken, was sie wollen. Ist mir auch grad egal.
    Durch meine Panikattacken bin ich sogar zu 100% arbeitsunfähig, habe aber nur 30% Schwerbehinderung. Wichtig wäre ein Ausweis mit B für Begleitperson. Denn mit jemandem an meiner Seite kann ich eigentlichnalles machen und überall hingehen. Schauspielunterricht hilft auch. Sobald eine Kamerau auf mich gerichtet ist, schaffe ich alles, was sonst als Privatperson nicht funktioniert.
    Alleine schaffe ich nur Einkaufen in Geschäften, die ich kenne, Auto fahren und manchmal öffentliche Verkehrsmittel. Dann hört es schon auf. Autowaschanlagen gehen alleine gar nicht.

    Mich wundert immer die mangelnde gesellschaftliche Akzeptanz und die äusserst dummen Bemerkungen meiner Umwelt. Nein, ich bin nicht dumm, sondern hochintelligent mit akademischem Abschluss nebst Studium.

    Seit einiger Zeit nehme ich Rivotril 0.5 mg 1-0-1 und für Notfälle Tavor Expedit 2.5 mg.

    Mach weiter so und lasse dich nicht unterkriegen. Übe den Alltag und höre auf deine innere Stimme.

    Frau Claudia

    29. Januar 2015 at 09:33


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