…in meiner Wärmflasche schlafen Sterne

Hallo :D

Weiße Schokolade

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Hallo Welt.

Gestern war Rattentreffen hier in Kassel. Wir saßen zu Viert in der “Alex Brasserie“ und haben weiße Schokolade getrunken. Sau lecker. War mein erstes Mal. Zuvor aber stand mir ja die Fahrt dorthin bevor. Ich war total aufgeregt und hatte ein paar Stunden zuvor so Panik, dass ich am Liebsten abgesagt hätte. Letztendlich hatte ich dann Panik davor zu spät zu kommen und vor dem Weg zur S-Bahn-Station. Es ist glatt draußen. Was wäre wenn ich ausrutsche? Und sowas eben alles. Deswegen habe ich den bereits angenervten Henrik gebeten mich zur Station zu begleiten. Hat er auch gemacht. Obwohl er eigentlich etwas ausspannen wollte vor seinem Zahnarzt-Termin. Blöderweise war gestern genau der Tag an dem meine Monatsfahrkarte einen Tag abgelaufen war und ich hätte eine neue kaufen müssen. Der 50 Euro-Schein war bereits in meiner Jackentasche platziert. Nicht im Geldbeutel, den hätte ich womöglich noch fallen gelassen und überall wäre dann mein Kleingeld verstreut gewesen, so dachte ich. Die „7“ ist mal wieder ein älteres Modell an Bahn welches keine Scheine nimmt. Hab ich schon von Weitem gesehen, was die Sache natürlich für mich verschlechterte. Ich stieg also ein. Ich war wie benebelt und sah nicht auf Anhieb diesen blöden Automaten, der ja nun eh keine Scheine nahm. Also habe ich mich einfach schnell auf eine Bank gesetzt, neben eine seltsame Frau die mich bereits von oben bis unten inspizierte als hätte ich eine ungewöhnliche Krankheit (hach, wenn die wüsste, dachte ich mir). Ich wartete dort einfach ab bis die Haltestelle kam an der ich aussteigen musste. Ich fuhr tatsächlich schwarz! Das war so nicht geplant, denn wovor ich mehr Angst habe als Kleingeld zu verlieren ist nämlich die Bloßstellung durch einen Kontrolleur, dem ich kein gültiges Ticket vorweisen kann. Puh, passiert ist ja nun zum Glück nichts, aber furchtbar war es trotzdem. Am Verabredungsort bin ich unversehrt angelangt. Ich stand dort ganz alleine. Und Jeder starrte mich verlassenes Ding an, zumindest habe ich mir das eingebildet. Also, was machen? Genau! Telefonieren. So sieht man schön beschäftigt aus. Aber Eva ging nicht ran. Typisch, dachte ich mir. Ausgerechnet jetzt. Knapp zu Ende gedacht, kam Eva allerdings schon um die Ecke und winkte mir zu. Gerettet. – Kurze Zeit später trafen auch die anderen Zwei ein und wir schlenderten in die Brasserie. Überall Lichter, in den verschiedensten Formen und Helligkeitsstufen. Ich persönlich wurde erstmal erschlagen und hoffte das sich die Begleitung zumindest einen angenehmen Tischplatz aussucht. Hat sie auch gemacht. Ich muss sagen, dafür, dass alles so katastrophal anfing, entwickelte sich der Nachmittag zum Positiven. Wir haben uns lange unterhalten und nur selten war mal für ganz wenige Sekunden Funkstille wo jeder schwieg um stattdessen an seiner weißen Schokolade zu nippen. Eva brachte mich zum Schluss noch zur S-Bahn-Haltestelle. Wie von selbst. Als ob sie gewusst hätte, dass ich ungern dort alleine und verlassen rumstehe…

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Written by Erbse

13. Januar 2009 um 11:04

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