…in meiner Wärmflasche schlafen Sterne

Hallo :D

Der zehnte Juli. #pmdd21

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Gestern habe ich am 21. „Picture my Day“-Day teilgenommen, der dieses Mal von Frau Margarete veranstaltet wurde. Alle weiteren Teilnehmer*innen gibt es im dazugehörigen Google Dokument. Morgen früh werde ich mich mit einem Kaffee hinsetzen und ein wenig darin stöbern. Neben all den Fotos von Mahlzeiten und (natürlich!) Katzen, ist es möglich einen kleinen Einblick in einen Tag von fremden Menschen zu bekommen. Und so langweilig manche Tage einfach mal sind, finde ich trotzdem bei jedem neuen #pmdd den ein oder anderen interessanten Alltag mit tollen Fotos. Cool, dass wieder so viele unterschiedliche Leute teilgenommen haben.
Ich war an diesem Sonntag mit Henrik bei meinen Eltern auf dem Land. Es waren locker dreißig Grad und Henrik kam auf die glorreiche Idee, bei diesen Temperaturen an einen See zu gehen, weil er dort das ein oder andere Pokemon für Pokemon Go vermutete. Also schleppten wir uns los und fanden zwar Pokemon, aber auch hunderte Menschen in Badeklamotten, die sich in der prallen Sonne räkelten und ruhten. Sehr ungünstig, wo es bei Pokemon Go doch ein großer Bestandteil ist, die Kamera zum Fangen der Pokemon zu benutzen. Und weil wir nicht negativ auffallen wollten, sind wir lieber auf Feldwegen unterwegs gewesen. Aber hey… ich zeige euch einfach die Fotos von diesem Tag!

pmdd 21 10.07.2016 erbse picture my day day (1) pmdd 21 10.07.2016 erbse picture my day day (2) pmdd 21 10.07.2016 erbse picture my day day (3) pmdd 21 10.07.2016 erbse picture my day day (4) pmdd 21 10.07.2016 erbse picture my day day (5) pmdd 21 10.07.2016 erbse picture my day day (6) pmdd 21 10.07.2016 erbse picture my day day (8) pmdd 21 10.07.2016 erbse picture my day day (9) pmdd 21 10.07.2016 erbse picture my day day (10) pmdd 21 10.07.2016 erbse picture my day day (11) pmdd 21 10.07.2016 erbse picture my day day (12) pmdd 21 10.07.2016 erbse picture my day day (13) pmdd 21 10.07.2016 erbse picture my day day (14) pmdd 21 10.07.2016 erbse picture my day day (15) pmdd 21 10.07.2016 erbse picture my day day (16) pmdd 21 10.07.2016 erbse picture my day day (17) pmdd 21 10.07.2016 erbse picture my day day (18) pmdd 21 10.07.2016 erbse picture my day day (19) pmdd 21 10.07.2016 erbse picture my day day (20) pmdd 21 10.07.2016 erbse picture my day day (22) pmdd 21 10.07.2016 erbse picture my day day (24) pmdd 21 10.07.2016 erbse picture my day day (25) pmdd 21 10.07.2016 erbse picture my day day (26) pmdd 21 10.07.2016 erbse picture my day day (27) pmdd 21 10.07.2016 erbse picture my day day (29) pmdd 21 10.07.2016 erbse picture my day day (30) pmdd 21 10.07.2016 erbse picture my day day (31) pmdd 21 10.07.2016 erbse picture my day day (32) pmdd 21 10.07.2016 erbse picture my day day (33) pmdd 21 10.07.2016 erbse picture my day day (34) pmdd 21 10.07.2016 erbse picture my day day (35) pmdd 21 10.07.2016 erbse picture my day day (36) pmdd 21 10.07.2016 erbse picture my day day (37) pmdd 21 10.07.2016 erbse picture my day day (38) pmdd 21 10.07.2016 erbse picture my day day (39) pmdd 21 10.07.2016 erbse picture my day day (40) pmdd 21 10.07.2016 erbse picture my day day (41)

Auf bald.

Written by Erbse

11. Juli 2016 at 01:24

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Wenn Spielkultur auf Kunst trifft.

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Videospiele Kunst Kultur Gaming Fridericianum Kassel Images Flashback Mark Leckey FlixMark Leckey, Flix

Long time no see. Und direkt zu Beginn muss ich meine gewählte Überschrift schon wieder revidieren. Videospiele sind für mich (meist) Kunst und diese müssen sich nicht erst treffen, um dann dazu zu werden, denn sie sind kulturelle Reproduktionsfläche, Ausdrucksform und gesellschaftlicher Spiegel… heutzutage mehr denn je! Trotzdem konnte ich das alles am Freitag nochmal aus einem anderen – für mich neuen – Blickwinkel betrachten, denn ich war mit Henrik und einer guten Freundin im Kasseler Fridericianum zu Gast. Flashback Shop und Fridericianum veranstalteten zusammen den „Retro-Gaming“-Abend und stellten nicht nur alte Konsolenklassiker aus, sondern luden zum Spielen, Ausprobieren und auch ein bisschen zum Feiern ein. Ich glaube, dass wir alle und besonders die Veranstalter*innen mehr als überrascht vom Andrang der Menschen waren. So viele Menschen auf einem Haufen, haben es für mich schwer gemacht länger bei den Konsolen zu verweilen, sodass ich recht schnell in die Ausstellung ging. Das macht aber gar nichts, denn ich kenne die Konsolen ja sowieso alle und lasse lieber Leuten den Vortritt, die diese nach laaaaaaanger Zeit oder gar zum ersten Mal ausprobieren möchten.

Der „Retro-Gaming“-Abend war an die „Images“-Ausstellung gekoppelt, die noch bis zum ersten Mai besucht werden kann. Ich war erstmal ziemlich überwältigt von den großen Räumlichkeiten des Fridericianums und letztlich war ich das auch von den verschiedenen ausgestellten Kunstwerken, die ich erst im Nachhinein als ich längst wieder zuhause war, richtig reflektieren konnte. Ich bin nicht oft in Kunst-Museen und viel konnte ich dem bisher nicht abgewinnen, aber die „Images“-Ausstellung hat mich dann doch regelrecht erwischt. Ich nehme an, dass ich zu digitalen Medien einfach mehr Zugang habe.
Leider hatte ich nur meine Smartphone-Kamera parat, was mich im Nachhinein etwas ärgert, aber Henrik filmte zum Glück und konnte auch mit Ann-Charlotte (Fridericianum-PR) und Julia (Flashback Shop) sprechen und ein paar Fragen los werden. Im Video sind einige der Kunstwerke zu sehen und in der Videobeschreibung auf You Tube finden sich noch ein paar Zusatzinformationen oder weiterführende Links.

Ich will kurz ein bisschen auf die Kunstwerke eingehen, die mich am meisten gepackt haben. Letztendlich bleibt bei vielen immer wieder Raum für eigene Interpretationen, was natürlich gut und erwünscht ist. Damit die Werke aber wirken können, müsstet ihr die Ausstellung am Besten selbst besuchen. :D

Videospiele Kunst Kultur Gaming Fridericianum Kassel Images Flashback Pierre Huyghe Two Minutes Out of Time (2)Ziemlich zu Beginn wurde ich von Annlee überrascht, die auf einer riesigen Leinwand zu sehen war und ein bisschen so wirkte, als wolle sie mit uns interagieren. Pierre Huyghe hat mit seinem Werk „Two Minutes Out of Time“ etwas aufgegriffen, über das ich, als fleißige MMORPG-Spielerin, schon oft nachgedacht habe. Annlee ist ein unscheinbarer Nebencharakter aus einem Katalog einer japanischen Designagentur. NPCs wie Annlee gibt es in beinahe allen Spielen und sie tragen dazu bei, eine Welt lebendiger oder echter erscheinen zu lassen. Aber habt ihr euch schon mal gefragt, wer diese NPCs eigentlich sind, woher sie kommen und was ihre Geschichte ist? Sie sind mitunter absolut austauschbar und ihr Zweck entsteht im jeweiligen Kontext und mit dem, was wir in sie hinein interpretieren. Das Werk schiebt einen unwichtigen Nebencharakter in die Hauptrolle und lässt diesen über sich als visuelles Produkt reflektieren. Annlee spricht: „I am haunted by your imagination.“ & „I was cheap. Designed to join any kind of story but with no chance to survive any of them.“

Videospiele Kunst Kultur Gaming Fridericianum Kassel Images Flashback Pierre Huyghe Two Minutes Out of Time (1)

Videospiele Kunst Kultur Gaming Fridericianum Kassel Images Flashback Cory Arcangel Super Mario CloudsDie beiden ausgestellten Werke von Cory Arcangel (im Video seht ihr das andere) basieren auf einem Hack. „Super Mario Clouds“ ist durch das Modifizieren von Super Mario Bros. entstanden. Alle Protagonisten und Elemente des Spiels wurden ausgeblendet und übrig bleibt der uns allen bekannte blaue Himmel und die vorbei ziehenden Wolken, die nun aus dem Kontext gerissen dargestellt sind und uns Möglichkeiten bieten davor rumzualbern oder die Sicht schlichtweg zu genießen. :)

Die Werke von Michel Majerus waren allesamt ziemlich beeindruckend und brachten Henrik und mich dazu am Abend, als wir längst wieder zuhause waren, noch länger darüber zu diskutieren.

Videospiele Kunst Kultur Gaming Fridericianum Kassel Images Flashback Michel MajerusAuf der anderen Seite des weißen Holzobjekts steht: „It does not really matter what things look like if one cannot see them that well anyway“
Besonders hängen geblieben ist mir aber Michel Majerus Aussage: „Not much is thrown away because there really is no place to throw it“ – Als sowas wie eine digital native fühle ich mich direkt an Internetkultur und an die Massen an (Personen-)Daten erinnert. Aber letztlich lässt sich darin noch einiges mehr lesen.

Ich zeig euch nun noch ein paar weitere Smartphone-Aufnahmen, gebündelt. Aber um die gesamte Ausstellung zu sehen und sie zu entdecken, müsstet ihr halt wirklich mal nach Kassel kommen. :)

Videospiele Kunst Kultur Gaming Fridericianum Kassel Images Flashback Philippe Parreno TV ChannelPhilippe Parreno, TV Channel

Videospiele Kunst Kultur Gaming Fridericianum Kassel Images Flashback Michel Majerus 2Michel Majerus, Ohne Titel

Videospiele Kunst Kultur Gaming Fridericianum Kassel Images Flashback Michel Majerus controlling the moonlight mazeMichel Majerus, ein Teil von Controlling the Moonlight Maze (Schön mit dem „Smudge-Fingertool“ über die USA-Flagge! :D)

Videospiele Kunst Kultur Gaming Fridericianum Kassel Images Flashback Michel Majerus controlling the moonlight maze 2Michel Majerus, ebenfalls ein Teil von Controlling the Moonlight Maze
Unten rechts steht:

„THE ARTWORLD IS SO SAD BECAUSE
THERE ARE THESE PEOPLE WHO MAKE
YOU FEEL LIKE YOU’RE WORTH NOTHING
OR THE OTHER WHO THINK YOU’RE A GENIOUS.
I DON’T LIKE ANY OF IT.“

Written by Erbse

5. April 2016 at 11:33

Veröffentlicht in Konsolen-/PC-Games, Ohne Kategorie

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Eat me! I might not kill you.

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Henrik und ich waren eben in der Karlsaue unterwegs. Ein bisschen Herbst tanken. Letztes Wochenende waren wir dort mit Freunden und ich hatte mich so geärgert keine Kamera mitzuhaben, denn auf den Wiesen wuchsen überall ganz wundervolle Pilze. Heute war ein Großteil leider abgemäht, aber ein paar Schüsse konnte ich dennoch machen. Ich kenne mich mit Fotografie nicht aus, merke jedoch, dass mir das Fotografieren an sich wahnsinnig viel Spass macht und ich das irgendwie gerne öfter machen würde. Mir ist währenddessen aufgefallen, wie problemlos ich mich im Park mit der Kamera bewegte und Fotos schoss. Vor gar nicht all zu langer Zeit war das öffentliche Fotografieren für mich mit wahnsinnig viel Angst verbunden. Deshalb bedeuten die Bilder heute für mich besonders viel. :)

Fliegenpilz pflanze Kassel 3 pflanze Kassel 11 pflanze Kassel 12 Pilz Kassel 1 Pilz Kassel 2 Pilz Kassel 3 Pilz Kassel 4 Pilz Kassel 5 Pilz Kassel 6 Pilz Kassel 7 Pilz Kassel 8 Pilz Kassel 9 Bein Kunst Kassel Erbse 29.09.2015Henrik und Erbse 29.09.2015

 

Written by Erbse

26. September 2015 at 18:52

Veröffentlicht in Ohne Kategorie, Soziale Phobie

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