Was suchen Sie hier eigentlich?! #1

Meine WordPressstatistik verrät mir täglich was Menschen so in die Suchmaschine tippen und letztlich durch einen Klick auf meinen Wärmflaschen-Blog gelangen. Das ist hin und wieder äußert amüsant und das möchte ich gerne mit euch teilen.

  • was kann ich als käufer gegen massentierhaltung tun – Keine Produkte aus Massentierhaltung kaufen. :)
  • edeka witz – Warte warte, ich übernehme mal die Suche für dich. „Geht eine Blondine in den EDEKA, klingelt das Handy von ihr, geht dran und sagt: Ursula woher weißt du das ich im EDEKA bin!
  • stört es dich nicht, wenn du kacke an deinem fell hast? nö – Schön, dass die Antwort gleich mitgesucht wurde.
  • fette porno – Alles was mit Sex und besonders mit Masturbation zutun hat, wird hier des Öfteren gesucht.
  • schamhügel fett
  • masturbierende frau
  • droggelbecher – Edna bricht aus <3
  • kot geschichten
  • kranker scheiß
  • poppen gif
  • enddarmreinigung
  • er drückte meinen schlaffen schwanz
  • ich bin für selbstjustiz gegen tierquäler - „Der Böse soll nicht den Guten töten und nicht der Gute den Bösen. Ich bin nur ein Dichter, nichts weiter, aber ich sage euch, ohne jeden Zweifel: es gibt keine guten Mörder.“ – Pablo Neruda
  • sex mit wärmflaschen – Klassiker!
  • amt für fäkalien – Den Gang runter, die erste Tür links.
  • grüne oma
  • pseudoerbse hendrik – Irgendwie scheint sein richtiger Name sehr schwierig zu merken… H-E-N-R-I-K
  • wie entsteht smegma – Ich hoffe du bist fündig geworden.
  • pullerliese
  • pipi im gebüsch
  • meine mutter streichelt mir im schlaf den penis
  • geile wärmflasche
  • wie kann ich lesen was mein schatz bei icq schreibt
  • masturbierende alte – Auch ne nette Variante… „masturbierende Frau“ wird hier schließlich täglich gesucht.
  • masturbierende omas
  • edward schläft mit jacob – Ich fürchte das hat die Mormonin in keinem ihrer Bücher wahr werden lassen.
  • schlüpferburg
  • mettwurst
  • willen zum grillen
  • pseudoerbse alter – Ich werde dieses Jahr 24.
  • angst vor masturbierendem räuber
  • meine frau wurde scharf auf meinen bruder
  • mein bruder spannt henrik – Ey!
  • alles mögliche – Mein Liebling! Sehr schön… einfach mal nach allem Möglichen suchen.
  • mit oma geschlafen
  • dragon age origins mit alistair schlaffen als mann – Alistair gehört nur mir allein. ;)
  • bitte nicht stören schaue porno

Letztendlich stelle ich mir regelmäßig die Frage, ob es an mir liegt, dass die Menschen hier nach Fäkalien und Sex suchen… oder ob es an ihnen liegt. :D Die Domian-Generation.

1952 und der Veganismus

Im Jahr 1952 erschien beim Bremer Brücken-Verlag das Gesundheitsbuch für die Familie von Dr. med. Oswald Bianco unter Mitarbeit von Prof. Dr. med. A. V. Knack. Ich habe dieses auf zweierlei Art wahnsinnig vielseitige Werk kürzlich im Schlafzimmer meiner verstorbenen Großmutter gefunden. Mittlerweile habe ich schon einige Stunden mit dem Buch verbracht und bin über viele der dort beschriebenen Erklärungen und Empfehlungen mehr als überrascht. Manchmal muss ich schmunzeln wegen längst überholter Sichtweisen, aber dann erstaune ich wieder unter einem „Ohhooo, wow“, wenn ich zum Beispiel in den Kapiteln über Ernährung lese.

Im Kapitel „Die vegetarische Lebensform“ ab Seite 35 schreibt der Autor unter Anderem:
„Wenn wir von weltanschaulichen Überlegungen absehen, dürfen wir auf Grund der gegenwärtigen wissenschaftlichen Kenntnisse folgendes feststellen: 1. Pflanzliche Nahrung ist unentbehrlich für die Erhaltung von Leben und Gesundheit des Menschen. Sie ist der alleinige Träger einer großen Zahl von unentbehrlichen Vitaminen, Auxinen und Wuchsstoffen. Die physiologischen Bedürfnisse können nur durch vorwiegend pflanzliche Rohkost erfüllt werden. [...] Fleisch ist also entbehrlich, aber deshalb noch nicht unbedingt schädlich. Es kann jedoch niemals ausschließliche oder wesentliche Nahrungsgrundlage sein. [...]
Are Waerland, ein schwedischer Ernährungsreformer, fordert eine konsequente vegetarische Lebensweise. [...] Die Waerland-Diät ist ohne Zweifel gesund und empfehelnswert. [...] Die von Waerland geforderten Vorbehalte: Obst und Gemüse nicht gemeinsam, sondern getrennt genießen – einheimische Obstarten bevorzugen – „gespritze“ Obstarten vermeiden – sind nur zum Teil wissenschaftlich fundiert.“

Es folgen jede Menge Rohkostrezepte für die einzelnen Monate, angepasst an die jahreszeitlichen Bedingungen. Direkt danach findet sich eine Tabelle „Biologischer Wert der wichtigsten Nahrungsrohstoffe“ ab Seite 47. Das schreibt der Autor über Fleisch und Wurst:
„Biologischer Wert: Sie sind reich an wertvollem Eiweiß, aber arm an entgiftenden Mineralstoffen; daher nur in Verbindung mit der 4-5fachen Gewichtsmenge an pflanzlicher Rohkost wertvoll. Die handelsüblichen Wurstsorten sind in der Regel zu stark mit Salz gewürzt und deshalb ganz abzulehnen. Fleisch und Wurst sind auch vitaminarm. Helles Fleisch ist nicht wertvoller als dunkles Fleisch und Geflügel nicht wertvoller als anderes Fleisch. Alle derartigen Unterscheidungen sind unbegründet und überholt.
Sonstige Eigenschaften: Säureüberschüssig, daher schlackenbildend und im Übermaß immer schädlich; appetitanregend. Fleisch und Wurst sollen als Anregungsmittel in kleinen Mengen genommen werden. Niemals dürfen sie aber etwa die Grundlage der Ernährung darstellen. Geflügel ist harnsäurereich, daher zu meiden bei Rheuma und Gicht.“

Auch den ethischen Gedanken beleuchtet das Buch kurz, indem es einen Dr. Khan zitiert:
„Die Stärke des Vegetarismus liegt nicht auf dem Gebiet der Ernährungslehre, sondern auf einem ganz andern Feld: in seinem ethischen Grundgedanken. Unter dem Programmgemälde des Vegetariers steht nicht: `Du wirst gesünder!`, sondern `Du sollst nicht töten!` Die Begründer des Vegetarismus in Asien waren keine Ärzte, sondern Ethiker und hießen Zoroaster, Buddha, Kungfutse und Laotse. Sie verboten ihren Jüngern den Genuß des Fleisches, weil sie den Mord am Tier verabscheuten, und ebenso waren die großen Ethiker des klassichen Altertums Diogenes und Empedokle, Zeno und Epikur, Plato und Seneka Vegetarier aus ethischen Motiven. `Was konnte den ersten Menschen bestimmen, das Blut eines toten Tieres an seine Lippen zu bringen und Leichen als Leckerbissen auf seinen Tisch zu stellen?`fragt Plutarch, und 1800 Jahre später bezeichnet Bogumil Goltz es als einen unerklärlichen Widerspruch mit unserer Menschlichkeit und unserem Gewissen, als einen himmelschreienden Widerspruch mit unserem Dichten und Denken, mit unserer Naturliebe und mit der christlichen Religion, dass wir die lebendige Kreatur Gottes abschlachten. Shelley nennt den Vegetarismus: die Lebensweise im Bewusstsein unserer Menschenwürde, und Leonard da Vinci prophezeit: `Es wird eine Zeit anbrechen, in der sich alle Menschen mit der Pflanzenkost begnügen und in der man das Schlachten eines Tieres als ein ebenso großes Verbrechen betrachtet wie den Mord eines Menschen.` Der Vegetarismus ist eine schwache Ernährungslehre aber eine erstrebenswerte Weltanschauung.“

Momentaufnahme: 18/01/2012

Nicht schlafen können, obwohl der Liebste direkt nebenan im Zimmer liegt. Er liegt dort und schläft. Schlummert einen süßen Traum. Sein Gesicht ist ganz weich, seine Lippen so verführerisch, dass ich sie gerne mit den meinen berühren möchte. Ich will seine Ruhe nicht stören, ziehe mich zurück und tauche wieder hinab in meine Welt. Tagsüber schlafe ich und in der Nacht hocke ich hellwach in einer Ecke und versuche mich zu beschäftigen. Ich habe Bauchweh, mir ist kalt. Ich bin leer.

Die „Happypage“

Ja, ich habe das Wort „Happypage“ in den Mund genommen. Mehrfach. Ich habe lange über den Zweck einer solchen Motivationsseite nachgedacht, besonders nachdem ich die von HerrTutorial (Oh Schreck, oh Graus) gesehen habe. Auf seiner Happypage befinden sich Worte und Markennamen. Loreal, Apple, meine Abonennten, YouTube,…

Gestern Mittag steckte ich in einem tiefen Loch, als mir meine Gedanken zur Happypage wieder hochkamen. Also steckte ich alle meine noch vorhandene Energie in das Basteln einer kleinen Collage. Ich glaube wirklich, dass ich mich auf diese Weise zumindest aus kleinen Löchern rausholen kann. Vielleicht ist eine solche Motivationsseite auch etwas für euch. Ihr habt natürlich die Möglichkeit das Ding so zu gestalten wie es für euch richtig ist. Und eine Collage kann ja auch erweiterbar sein.

Ach du meine Güte… hat mich der Tutorial etwa inspiriert?!

(Macht sich größer bei ‘nem Klick!)

Altes

Über die Weihnachtstage haben wir eine Nacht in meinem Elternhaus verbracht. Bisher nächtigten wir stets im Wohnzimmer meiner Eltern, aber seitdem meine Oma verstorben ist, ist ihr altes Schlafzimmer für Gäste hergerichtet. Sie schlief zwar schon viele Jahre nicht mehr dort, da sie keine Treppen mehr steigen konnte, aber sie war dennoch überall präsent. In jedem Winkel des Raumes fand ich eine Erinnerung. An die Zeit in der ich manche Nacht zusammen mit meiner Cousine im riesigen Ehebett mit meiner Oma übernachtete… Es war jedes Mal wie ein kleiner Urlaub. Ein kleines Abenteuer. Und das obwohl dieses Zimmer im gleichen Haus wie mein damaliges Kinderzimmer war. An die alte Nachttischlampe die nach vielen Jahrzehnten immer noch funktionierte, an die hellgrünen Möbel mit den Knäufen aus kristallenen Plastik, die grüne Deckenlampe und die schweren Vorhänge aus den Siebzigern…

Die Nacht dort zusammen mit Henrik war ungewöhnlich. Ich hatte so viele Gedanken in meinem Kopf. Fühlte mich an längst Vergessenes erinnert und vor Allem dachte ich noch lange bevor sich meine Augen schlossen, an meine Oma. Erst konnten wir gar nicht einschlafen. Wir fanden auf einem Nachttisch ein altes Buch von 1955. „Das Familienbuch der Gesundheit“. Ewig blätterten wir darin herum. Alles zusammen war wie eine kleine Zeitreise.

Als ich dann im Dunkeln lag und Henriks Schnarchen und dem alten Haus lauschte, bekam ich es immer mal wieder mit der Angst zutun. Ich träumte sehr unruhig, wachte alle paar Stunden auf. Insgesamt war es schon fast ein bisschen gruselig.

Ein Katzenleben 3.0

Die Menschen sagen es sei niedlich wenn ich „Ki!“ rufe. Ich würde versuchen so hoch zu miauen, dass bei mir manchmal nur halbe Laute wie mein „Ki“ oder gar bloß ein krächzender Lufthauch entweichen. Ich verstehe das nicht so recht. Aber sie scheinen es spaßig zu finden, denn sie haben freudige Menschengesichter wenn ich rufe.

Mittlerweile verstecke ich mich nicht mehr hinter den Volieren, hinter dem Sofa oder unter dem Bett. Ich gehe relativ selbstverständlich durch die immer noch fremdriechenden Räume. In jeder Ecke könnte die graue Katze lauern. Sie traut mir nicht, sie schlägt manchmal nach mir. Und ich fürchte mich, gehe weg wenn sie auftaucht. Der Kater allerdings scheint mich zu mögen. Er sucht ab und zu meine Nähe und möchte mit mir spielen. Doch ich bleibe skeptisch. Ich weiss nicht so recht wie ich mich vor anderen Katzen verhalten soll.

Manchmal freue ich mich so sehr, dass ich durch die Wohnung rennen möchte. Ich weiss nicht wie die Anderen das schaffen. Und ich weiss auch nicht wie die hochgewachsenen zweibeinigen Menschen das schaffen… der Boden ist für meine haarigen Pfötchen so rutschig, dass ich es oft nicht hinbekomme zu bremsen oder generell im Galopp fürchterlich wegrutsche, weswegen ich Mühe habe mich auf allen Vieren zu halten. Die Menschen sagen, ich würde mich daran gewöhnen. Und wenn ich den Kater zu beobachte, wie er jeden Abend durch die Wohnung rast und einen der Kratzbäume verprügelt, werde ich richtig neidisch. Aber auch das werde ich noch hinbekommen.

Kürzlich wollte der Menschenmann in sein riesiges Bett krabbeln um zu schlafen. Doch er schreckte zurück als er einen großen nassen Pipifleck auf seiner Bettseite fand. Na ja, die Menschen haben bis heute nicht rausgefunden wer das war… ich schweige wie ein Grab. Nur so viel: Auf dieser Luxusmatratze ist doch genügend Platz für Schlaf, Klo und Futter!

Nachdem sich der Menschenmann sehr aufregte und die Menschenfrau ihn zu beruhigen versuchte, kauften sie kurzerhand noch mehr Katzentoiletten. Die glauben wohl nicht ernsthaft, dass das von Nöten ist?! Aber ich mag mich nicht beschweren, die neue XXL-Toilette ist geräumig und ich pinkele deswegen nur noch selten aus der Toilette heraus auf den Boden. Die Menschen müssen die Zeitung drumherum also nicht mehr so oft wechseln.

Gestern habe ich mich das erste Mal der Menschenfrau ganz selbstverständlich genähert. Ich komme ihr zwar oft entgegen, wenn sie mir die Hand hinhält, aber zum Schlafen und Genießen habe ich sie bisher noch nicht aufgesucht. Sie saß auf dem riesigen roten Polster und starrte in einen flimmernden Kasten. Die Lehne des Polsters sah sehr gemütlich aus, sodass ich mich einfach neben sie legte. Ihr Menschengesicht zeigte ein Lächeln. Sie kraulte mich am ganzen Körper und ich genoß diese Wellnessstunden sehr. Mich hat auch das Blitzding in ihrer Hand nicht mehr gestört, was sie mir regelmäßig vor die Nase hält.

Schnecken Om Nom

Ich habe auf einer alten Festplatte letztens durch Zufall dieses Foto gefunden. Leider kann ich nicht mehr rekonstruieren woher ich es habe, aber ich habe durch dieses Bild Schnecken nochmal ein Stück mehr lieben gelernt. Als kleines Vorschulmädchen schon, wanderte ich durch die Wiesen und Wälder auf der Suche nach Schnecken. War schlichtweg begeistert von ihnen. Und ich merke: Ich bin es immer noch. (…) Auf dem Foto futtern sie kalkhaltigen Brei. Ich wollte es einfach mit euch teilen.